Wieso, weshalb, warum?

Sinn und Zweck

Ich möchte durch meine Berichte über meine Erfahrungen dazu anregen auch auf eine Alternative zum PKW für die tägliche Arbeitsstrecke umzusteigen.

Ich möchte Andere begeistern es auch zu versuchen und das Auto einfach mal stehen zu lassen.

Wenn viele wieder mit mehr Bewegung und weniger Auto zur Arbeit kommen, haben wir die Städte und Straßen etwas mehr entlastet, dem Gesundheitssystem einen Gefallen getan und sind den jungen Generationen ein Vorbild!

Zuviel Komfort?

Ich bin der Meinung, dass wir über die Jahre uns an einen Komfort gewöhnt haben, der über ein notwendiges Maß hinaus gewachsen ist. Neben IOT/Smart und elektronischen Haushaltshilfen, betrifft das auch unsere Mobilität. Darüber haben wir vergessen, dass uns Bewegung schlicht und ergreifend gesund hält. Fehlende Bewegung wird dann durch Sport in der immer knapper werdenden Freizeit kompensiert. Dabei war es noch nie so einfach eine Alternative für unser geliebtes Auto zu finden.

Das Experiment

Ich möchte mit dem Experiment antreten, das Auto (das ich wirklich gerne fahre und den Komfort und den Luxus genieße) für die Fahrt ins Büro eine Zeit stehen zu lassen und es mit Alternativen zu probieren.

Noch nie zuvor, gab es so viele Möglichkeiten, wie E-Bikes, neue Materialien bei Fahrrädern, Funktions-Kleidung, Taschen, Zubehör, etc. Ich möchte gerne zeigen, dass es durchaus eine Alternative zum PKW gibt. Viele Vorteile für die Allgemeinheit liegen dann auf der Hand:

  • Weniger Belastung der Umwelt
  • Weniger Energie, die aufgewendet werden muss (=weniger bewegte Masse)
  • Förderung der Gesundheit durch tägliche Bewegung
  • Entlastung der Städte durch Autos (Platz/Parkflächen/Abgase/Verkehr)

Für mich hat Mobilität viele Facetten, wie zum Beispiel:

  • In kurzer Zeit zum Ziel kommen
  • Mit Freude und Spaß ans Ziel kommen
  • Bequem (mit Komfort) ans Ziel kommen
  • Gesund bleiben
  • Zuverlässig ans Ziel zu kommen

Seit Jahren denke ich immer mal wieder über eine alternative Möglichkeit nach, wie ich zur Arbeit kommen könnte.

Die Strecke

Immer mal wieder lasse ich das Auto stehen und fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Um mich besser zu verstehen, möchte ich euch kurz meine Arbeitsstrecke beschreiben:

Ich wohne auf einem Berg am Rand des Odenwalds und habe einen Höhenunterschied von ca. 250m zurückzulegen. Morgens geht es berg ab – aber dafür Abends wieder den Berg hoch. Zwischendrin liegen ungefähr 20km in der Rheinebene. Die möglichen (fast vollständig befestigten) Strecken sind vielseitig und fast beliebig kombinierbar:

  • Straße
  • Feldwege
  • Landwirtschaftlichen Straßen
  • Waldwege
  • Radwegen

Mit dem Auto benötige ich (abhängig von Verkehr, Ampeln, etc.) über die Autobahn oder Landstraße knapp 30km und ca. 25-35 Minuten. Mein Ziel ist es nicht viel weniger zu brauchen.

Das Richtige für mich

Da es nicht die eierlegende Wollmilchsau gibt, sondern für verschiedene Strecken, verschiedene Lösungen benötigt werden, ist wohl den meisten klar. Daher schreibe ich vorwiegend von meinem Bedarf, und probiere es für meine Anwendung aus. Gerne können wir diskutieren, ob diese Erfahrungen auch für andere Anwendungen gelten.